Mittwoch, 16. Februar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Dienstag, 11. Januar 2011
Samstag, 8. Januar 2011
U.S. Secret Service sidecar Harleys
Hab gerade eben beim durchstöbern alter Urlaubsfotos interessante Bilder aus Washington gefunden.
Wies der Zufall will kreuzt der damals zwar schon gewählte, aber noch nicht im Amt befindliche, Barack Obama mit seinem gesamten Tross unseren Weg. 5 Minuten bevor er überhaupt in Sicht kam, wurden schon die Straßen gesperrt.
Vorweg tuckerten dann, als der Zug endlich kam, ungefähr 20 - 30 Harley Davidson Beiwagen Maschinen vorbei.
In der Mitte natürlich Barack Obama selbst.
Und noch einige weitere geile Fahrzeuge. Ich wahr beim fotographieren leider viel zu langsam.
Natürlich konnte ich nicht anders und musste mir das Haus in das er fuhr (und die Fahrzeuge rundherum), genauer anschaun, nachdem es direkt auf der anderen Straßenseite lag.
Zweimal ums Eck, und ich endtdeckte den Parkplatz der Motorräder. In meinen Augen sehr coole Bikes, gefallen natürlich nicht jedem. Hier auf alle Fälle noch ein paar Bilder:
Von Nummernschildern hat der Secret Service anscheinend auch noch nichts gehört ;)
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Bremssattel
Endlich war mal genug Zeit um den Bremssattel anzugehen. Thomas hat mir Gott sei Dank dabei geholfen, sonst wär ich damit eh in die Werkstatt gefahren.
Thomas macht sich zum Schrauben bereit:
Ausgangszustand:
Ohne Bremsbacken. Man kann schön die Kolben erkennen:
Die Kolben herauszubringen war leichter gesagt als getan und dauerte seine Zeit. Wir machten es so, wies mir im Chopperforum geraten wurde: Mit Hilfe der Bremsflüssigkeit drückten wir die Kolben heraus. Dazu musst immer wieder Bremsflüssigkeit nachgeschüttet werden, um den Druck konstant zu halten. Einer der Kolben war ein bisschen festgefressener als der andere. Also wurde der andere festgeklemmt, sodass sich der ganze Druck auf den ersteren aufbauen konnte.
Im Endeffekt schafften wir es aber dann endlich Kolben und Sattel zu trennen:
Kolben und Dichtungen (rechts im Bild) müssen erneuert werden. Kosten: ca. 100€ Die Teile werden schätzungsweise Mitte Jänner ankommen. Nur gut, dass es im Moment sowieso zu kalt zum fahren ist...
Thomas nimmt die Bremssattel genauer unter die Lupe:
Schlussendlich haben wir auch noch genug Zeit gehabt, um uns dem eingerosteten Seitenständerschalter zu widmen. Beim Seitenständer ist anscheinend das Mitnehmzapferl abgebrochen und dadurch ist der Schalter eingerostet. Außerdem ist er vom Kurvenfahren ein bisschen verbogen worden. Lange rede kurzer Sinn: Den Schalter konnten wir mit viel WD40, Hammer und Zange wiederbeleben und wieder einigermaßen gerade biegen. Das Zapferl am Seitenständer wird mir im Frühjahr ein Freund wieder drannschweißen.
Seitenständer mit demontiertem Schalter:
Montag, 20. Dezember 2010
God Is An Astronaut
Und weiter gehts mit unseren Winter-Pausen-Posts, die vergleichsweise unbekanntere Bands und Künstler vorstellen sollen.
Heute am Programm:
God Is An Astronaut

Es handelt sich hierbei um eine Irische dreiköpfige Post-Rock Band. Ihre Songs sind Synthesizer-lastig und rein instrumentell, ihre Musik am besten als psychodelisch zu beschreiben. Sie ähneln insofern also vor allem Bands wie Pink Floyd, Disillusion oder Tool, sind aber dann doch so anders.
Ihr Stilmittel: Sphärische ruhige Melodien, die gut ins Ohr gehen zu Beginn, und im Verlauf des Songs das Tempo durch immer schnellere, "härtere" Riffs und Drums steigern.
Bisher hat God is an Astronaut 5 Alben veröffentlicht:
The End of the Beginning (2002)
All Is Violent, All Is Bright (2005)
Far from Refuge (2007)
God Is an Astronaut (2008)
Age of the Fifth Sun (2010)
Auch ihre Live-Auftritte sind überaus überzeugend, perfekte Abmischung, wie man sie nicht mal bei den "Großen" immer erleben darf.
Ich würde sagen, diese Band ist ein Highlight für jeden, der auf melodischen und leicht psychodelischen Rock/Metal steht, trotzdem aber auf eine gewisse Aggressivität nicht verzichten möchte.
Als Abschluss noch der - meiner Meinung nach - beste Song von ihnen als Kostprobe:
Samstag, 20. November 2010
Devildriver
... ist wohl eine der Bands, die unseren Musikgeschmack am meisten geprägt hat.
Die Songs zeichnen sich durch knallharte Vocals von Dez Fafara aus, der seine Stimmgewalt nicht nur im Studio zur Geltung bringen kann. Live vielleicht noch einen Tick agressiver, versprühen sie schon auf den Alben eine Macht, die seinesgleichen suchen und dass bei einer Körpergröße, die wahrscheinlich weit unter 1,70m angesiedelt ist.
Jedoch noch markanter als Dezs Gesang ist die Arbeit des Drummers John Boeklin. Seine beeindruckend präzise spielweise, viele Taktwechsel und Einfallsreichtum machen ihn zu einem der besten Metal Drummer, den die Erde je gesehen hat.
Die zwei Gitarristen und der Basser runden, mit ihren eingängigen Melodien, die ganze Sache ab und geben vielen Songs die einprägsame Note, jedoch spielen sie nur eine untergeordnete Rolle und werden von Dez und John dominiert. Alles in allem tragen sie viel zu den gelungenen und kraftvollen Live Shows bei.
Devildriver hat bist jetzt 4 Alben herausgebracht, und arbeiten schon an ihrem nächsten.
Die Highlights der Alben:
1.) Devildriver: I could care less, I dreamed I died, Meet the wretched;
2.) The Fury of Our Maker's Hand: End of the line, Hold back the day, Before The Hangman's Noose, The Fury Of Our Maker's Hand;
3.) The Last Kind Words: Not all who wander are lost, Clouds over California, Horn of Betrayal, These fighting words, The axe shall fall;
4.) Pray For Villains: Pray for villains, I've been sober, Resurrection blvd.;
"The Last Kind Words" ist wohl das beeindruckendste Album von Devildriver und wahrscheinlich unser meistgehörtes Album überhaupt. Wer es nicht kennt und auf eine etwas härtere Gangart steht der sollte sich unbediengt mal die Zeit nehmen und reinhören.
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